kostenloser versand in deutschland

GABA

Einer der wichtigsten beruhigenden Neurotransmitter ist GABA. Er wird im Gehirn und in der Bauchspeicheldrüse gebildet und sorgt unter anderem für mentale Entspannung. GABA ist besonders für das Beruhigen rasender Gedanken, das Abschwächen von Nervosität und das Dämpfen von Aufgeregtheit zuständig. Auch für eine hohe Schlafqualität ist GABA essentiell.

 

Wirkung von GABA

 

Was ist GABA?

GABA ist die Abkürzung des englischen Begriffs "Gamma-Aminobutric Acid", im Deutschen: Gamma-Aminobuttersäure (kurz: γ-Aminobuttersäure). Bis zu 50 % der Synapsen von Säugetieren (einschließlich der Menschen) enthalten einen GABA-Rezeptor, an den der Neurotransmitter andocken kann. Wie wichtig die γ-Aminobuttersäure für Körper und Psyche tatsächlich ist, wird noch immer erforscht. Klar ist, dass GABA hemmend wirkt, und so beruhigende Auswirkungen auf Körper und Geist hat.

 

Wirkungsweise im Körper

Dieser Neurotransmitter hat eine ganze Reihe von Funktionen. Er ist vor Allem für seine inhibitorische Wirkung bekannt. Das heißt: seine Aufgabe besteht darin, eine Überstimulation des Gehirns zu verhindern. Deshalb wird der Neurotransmitter manchmal auch als natürliches Entspannungs- oder Anti-Stress-Mittel bezeichnet.

GABA beruhigt das Zentralnervensystem und erleichtert das Einschlafen. Eine Schlafstudie aus dem Jahr 2008 hat ergeben, dass bei Patienten mit Schlaflosigkeit im Schnitt 30% weniger GABA im Körper vorhanden sind.

Darüber hinaus hat GABA auch einen Anteil an anderen Körperfunktionen wie der Regulation von Schmerz, der Konzentrationsfähigkeit und der emotionalen Stabilität. So scheint der Neurotransmitter auch eng mit Depressionen verknüpft zu sein. Bei Patienten mit Depression stieg der GABA-Spiegel nach erfolgreicher Therapie ohne zusätzliche Nahrungsergänzung auf ein normales Level an. Leichte Depressionen scheinen im Umkehrschluss von einer Gabe GABA zu profitieren.

Auch an Atmung, Verdauung, Motorik und kognitiven Funktionen ist die γ-Aminobuttersäure beteiligt. So ist der Neurotransmitter essentiell für den Parasympathikus, den sogenannten „Ruhenerv“, der unter anderem für Verdauung, Erholung und Reservenaufbau zuständig ist.

 

GABA-Mangel

GABA wird aus Glutamat gebildet. Diese Neurotransmitter haben gegensätzliche Wirkungen: Während GABA beruhigend wirkt, verstärkt Glutamat die Erregung der Nervenzellen. Solange dieses System im Gleichgewicht bleibt, fühlen Sie sich ausgeglichen, kontrolliert, haben weder Schlaf- noch Konzentrationsprobleme und können die Herausforderungen des Alltags gut bewältigen.

Wenn es jedoch nicht gelingt, das Gleichgewicht wiederherzustellen, weil der GABA-Spiegel zu niedrig ist, werden Sie unruhig, gestresst oder können nur schlecht schlafen.Ein Mangel an GABA kann das Gehirn dauerhaft in einem erregten Zustand versetzen. Dieser kann sich in unter anderem in folgenden Symptomen äußern:

Stimmungsschwankungen und Gereiztheit innere Unruhe und Nervosität Schlaflosigkeit chronische Erschöpfung Konzentrationsprobleme Kopfschmerzen Muskelschmerzen Angstzustände und Panikattacken vermehrtes (teilweise kaltes) Schwitzen, vor allem an den Händen

Verschiedene Studien haben GABA-Mangel zudem mit schweren Krankheiten in Verbindung gebracht. Diskutiert wird hier vor allem die Erbkrankheit Chorea Huntington und Schizophrenie. Es scheint jedoch auch Zusammenhänge zu ADHS, Angststörungen und Stress zu geben.

 

Natürliche GABA-Quellen

Vorkommen in Lebensmitteln

Damit der Körper GABA produzieren kann, benötigt er Glutamat, das unter anderem in Vollkornprodukten,braunem Reis, Zitrusfrüchten, Bananen, Nüssen, Fisch (Heilbutt) und Gemüse (unter anderem Brokkoli, Linsen, Spinat) enthalten ist. Eine ausgewogene Ernährung ist als Pflicht bei GABA-Mangel.

Als Wirkstoff in Arzneimitteln

Zusätzlich gibt es Medikamente, die Wirkstoffe ähnlich der Gamma-Aminobuttersäure enthalten. Diese sogenannten GABA-Derivate oder -Analoga können die Blut-Hirn-Schranke überwinden und deshalb dort eine ähnliche Wirkung wie GABA entfalten. Die natürliche Umwandlung im Körper mit allen nützlichen Nebenprodukte fällt weg, was die Bioverfügbarkeit der Stoffe mindern kann. Größere Mengen GABA sind dadurch nötig für die gleichen Effekte.

Man setzt künstliches GABA vor Allem zur Behandlung von Epilepsie, Narkolepsie, Angststörungen, psychosomatische Störungen und Schlafstörungen ein. Manche dieser Medikamente sind verschreibungspflichtig und müssen unbedingt mit einem Arzt besprochen werden.

 

Nahrungsergänzung

Ziel unseres alphaGABA-Nootropics ist es, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sodass langfristig auf Nahrungsergänzung verzichtet werden kann. Sobald Sie ausreichend Schlaf bekommen, und sich nicht mehr ununterbrochen gestresst fühlen, fällt es leichter, ein regelmäßiges Sportprogramm zu befolgen und gesund zu kochen, was wiederum den GABA-Spiegel ganz von alleine auf ein ausgewogenes Level hebt.

Auch für zwischenzeitlich besonders stressige Phasen ist alphaGABA besonders nützlich. So können Sie Prüfungsphasen, neuen Herausforderungen oder auch besonders stressiger Familienzeit gelassen ins Auge blicken.

 

Bioverfügbarkeit

Damit unser GABA möglichst komplett vom Körper aufgenommen werden kann, setzen wir verschiedene Vitamine und Spurenelemente ein, die die Aufnahme verbessern.

Vitamin B3 ist im Gehirn an der Herstellung von GABA und Serotonin beteiligt. Auch als Niacin bekannt, hilft es ganz allgemein bei der Erholung und unterstützt Muskelaufbau, Zellerneuerung und Verdauung.

Vitamin B6 ist als Co-Enzym P5P nicht nur am Stoffwechsel von Aminosäuren, sondern auch an dem des zentralen Nervensystems beteiligt und hilft zusätzlich bei der Bildung des roten Farbstoffs der Blutkörperchen und der Immunabwehr.

 

GABA-Facts zum Mitnehmen

GABA und Stress

Schweizer Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen dem GABA-Spiegel im Gehirn und akutem Stress nachgewiesen. In ihrer Studie haben Sie die GABA-Konzentration ihrer Probanden im präfrontalen Kortex gemessen - einmal im neutralen Zustand und einmal in einer akuten Stresssituation. Es zeigte sich, dass die Neurotransmitterkonzentration unter Stress deutlich geringer war als im neutralen Zustand. Die genauen Zusammenhänge und zugrunde liegenden Mechanismen werden derzeit weiter erforscht.

GABA und AD(H)S

Gamma-Aminobuttersäure scheint auch mit Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Impulsivität zusammenzuhängen. So fand beispielsweise eine Studie einen niedrigeren GABA-Spiegel im Gehirn von Kindern mit ADHS als bei der Vergleichsgruppe ohne ADHS. Eine Studie unter Jugendlichen beobachtete Ähnliches: Hier hatten besonders impulsive Jugendliche ebenfalls eine niedrigere GABA-Konzentration im Gehirn als die weniger impulsiven Gleichaltrigen.

GABA und Angststörungen

Wegen ihrer beruhigenden Wirkung gelten GABA-ähnliche Wirkstoffe als Angstlöser. Ein zu niedriger GABA-Spiegel scheint zu Angstzuständen zu führen, die durch die Erhöhung des Levels möglicherweise abgeschwächt werden können. Eine Studie zeigt bei Patienten mit Höhenangst nach der Gabe von Gamma-Aminobuttersäure eine geringere Anspannung in einer angstauslösenden Situation.

 

Quellen

Effect of Acute Psychological Stress on Prefrontal GABA Concentration Determined by Proton Magnetic Resonance Spectroscopy
Reduced GABA concentration in attention-deficit/hyperactivity disorder.
Frontal lobe γ-aminobutyric acid levels during adolescence: associations with impulsivity and response inhibition
Relaxation and immunity enhancement effects of gamma-aminobutyric acid (GABA) administration in humans